I kämpfe um mis Läbe

I kämpfe um mis Läbe
um mini Läbesluscht
dass s’Härz nid bricht, es pochet 
so luut i miner Bruscht

Schwär isch jede Schnuuf
und s’tuet so weh, wohi
min liebe Götz bisch gange?
Wie chan i ohni di?

I kämpfe mit de Träne
demit, dich so lo go
mit all de ville Froge
mit dem, was zrugg hesch glo

D‘Zyt heilt alli Wunde 
wer weiss – so isch’s villicht
doch kämpf i no ums Läbe
und dass mis Härz nid bricht

Wie ein Blatt im Wind…



Ich hab davon geträumt
wohl hundertmal und mehr
ein Tag in tausend Jahren
und wie schön er wär

Es zogen viele Jahre
Tag für Tag ins Land
und ohne dass mein Traum
ins wahre Leben fand

Doch hab ich unerwartet
den Tag nun doch gesehn
Nur ist's, dass ich jetzt denke
er wär im Traum geschehn

Zu weit scheint jener Morgen
zu fern der Augenblick
den ich so sehr ersehnte
denk ich daran zurück

So bleiben manche Träume
wohl immer was sie sind
hältst du sie auch in Händen
wie Blätter sind's im Wind

Abschiedswort

Dein Abschiedswort
es redet fort
für immer
und in allem Schmerz
ist es mein Trost
und ist mein Hort

Als hättest du gewusst, dass uns ein schwerer Abschied bevorsteht,
sagtest du mir diese allversöhnende Liebesworte:
"Ich habe einen Kreis gesehen
und in dem Kreis sah ich deine und meine Hand"

Limerick/Frau Blank

Frau Blank - sie war viel zu schlank
sie nahm nur Wasser und trank
vier Liter am Tage
da war’s keine Frage
nach Wochen war sie schwer krank

Man stellte sie auf die Waage
12 Kilo ! Bringt eine Trage
Sie lag ohne Wank
doch Gott - ihm sei dank
fand jemand noch Schokolade

Man rief auch sogleich Doktor Frank
der kam ganz schnell um den Rank
und hörte - wie schade
die Totenklage
Das wars dann wohl, liebe Frau Blank