
so weit Blumen blühn
Von Blume zu Blume
dem Schmetterling gleich
es tragen sie Flügel
durchs Blütenreich
Wie schön ist die Welt
so herrlich gemacht
mit all den Blumen
unendliche Pracht
Gott, deine Freude
in ihr lass sie glühn
trage sie weiter
soweit Blumen blühn
Trag sie zu Menschen
sei du Gott, ihr Wind
öffne ihr Herzen
wo immer sie sind
Schenke ihr Liebe
dass Menschen verstehn
die Schönheit des Lebens
staunend zu sehn
für Damaris


gemalt von Damaris
mit euch
Ich hab mich aufgemacht
mit euch
das Nest verlassen
Ich wurde gross
mit euch
bin ich gewachsen
Ich hab die Welt
mit euch
entdeckt und sie bestaunt
ich habe viel gelacht
mit euch
und auch geweint
Ich habe mich gestritten
mit euch
und pubertiert
Ich hab mich oft geärgert
und mich
mit euch versöhnt
Ich habe mich verändert
mit euch
den Blick gewandt
und bin mit euch
gegangen
in manches „neue Land“
Stark bin ich geworden
mit euch
hab ich die Angst verlor‘n
Ich hab das grosse Los gezogen
für euch
zur Mutter auserkor’n
Ich möchte immer bleiben
mit euch
und jederzeit
für euch
und eure Kinder
da sein und bereit
Mum

sadness inside
Sadness inside
no words can describe
how missunderstood
I am
how can I live
how to go on
with so much grief
in my soul
still like a hammer
I hear your words
knocking my head
and it hurts
unfortunately yes
I did hurt you too
despite all I wanted
the best for you
it’s you and me
there is no blame
begging for love
in that unpleasant game
would you not come
be offered my hand
give me a chance
to understand
better than silence
are loving words
healing power
for broken hearts
wache du, guter Gott
Das folgende Lied und die Inszenierung im Video berührt mich sehr,
pure Freude und Dankbarkeit!
Shabat Shalom und ein schönes Wochenende euch allen!
Al kol eleh / Über all diese (Lied von Naomi Shemer, Israel)
Über den Honig und den Stachel
über das Bittere und das Süsse
über unsere kleine Tochter
wache darüber, guter Gott
über das brennende Herdfeuer
über das klare Wasser
über den Mann, der heimkehrt aus der Ferne
Über all diese
wache du, guter Gott
über den Honig und den Stachel
über das Bittere und dass Süsse
reisse Gepflanztes nicht aus
vergiss nicht die Hoffnung
bringe mich zurück
und ich kehre
in das gute Land
Wache über dieses Haus
über den Garten und die Mauer
behüte uns vor Angst und Krieg
wache über das Wenige, das ich habe
über das Licht und die kleinen Kinder
über die noch nicht gereifte Frucht
die man noch ernten muss
Über all diese
wache du, guter Gott
über den Honig und den Stachel
über das Bittere und dass Süsse
reisse Gepflanztes nicht aus
vergiss nicht die Hoffnung
bringe mich zurück
und ich kehre
in das gute Land
Es raschelt ein Baum im Wind
es fällt eine Sternschnuppe von Ferne
in der Dunkelheit
sind niedergeschrieben
die Wünsche meines Herzens
bitte wache über all diese
über meine Liebsten
über das Schweigen
und das Weinen
und über dieses Lied
Sünde
Was wäre, wenn statt Sünde
Lieblosigkeit dastünde?
Einfach, weil ich finde
es bräucht ein Wort
das man verstünde
Das Leben ist ein grosses Theater
Das Leben ist ein grosses Theater
jeder Tag ist ein neuer Akt
und mit jedem Sonnenuntergang
fällt der Vorhang wieder
Manchmal
so wie heute
wünschte ich mir
es gäbe noch eine Zugabe
und manchmal bin ich froh
wenn der Tag vorbei ist
Aber jeden Morgen
wird der Vorhang von Neuem weggezogen
und ich stehe wieder auf der Bühne
um meine Rolle zu übernehmen
Ich weiss nicht
was der nächste Akt mit sich bringen wird
aber ich werde mein Bestes geben
immer wieder
denn ich habe einen Traum
Irgendwann wird der Tag kommen
das grosse Finale
mit allen Träumenden
dann werden die Himmel jubeln
und die Erde wird sich freuen
Der Vorhang wird nicht mehr fallen
denn der Traum
ist Wirklichkeit geworden

Bildquelle: https://de.123rf.com/
d’Sprooch vo mim Härz
Ei Sprooch isch mir
vo allne Sprooche
bsunders lieb
und bsunders nooche
I weiss nid rächt
warum’s so isch
han villi Nächt
am Chuchitisch
drum um gschdudiert
warum si mich
so fescht berüehrt
doch offesichtlich isch Ivrit
en Teil vo mir – Brigit
scho immer gsi
han‘s nur nid gwüsst
zum Glück
hei mir eus gfunde
hei‘nis küsst
s‘isch wie Heimet
wie‘nen Ort
i lieb vo ihre jedes Wort
uf mine Lippe
wenn i red
wenn i döt bi
i de Städt
mit de Mönsche
i dem Land
do schlot mis Härz
will is verstand

Uf em Berg Tabor in Israel
das Bergkirchlein

Die meisten Kirchen sind aus Stein
wie diese hier, nur nicht so klein
auch nicht so hübsch, wenn man bedenkt
dass die Natur sie mir geschenkt
Keiner hat sie je erbaut
noch hat sie einer angeschaut
bis ich sie fand
am Wegesrand
wo sie wohl hundert Jahr schon stand
tiefer als das Meer
Tiefer als das Meer
und weiter als die Sterne
mehr als alles, was ich weiss
bis zum Anfang ferne
spiegelt sich
geheimnisvoll und klar
des Schöpfers Lieb und Wärme
in deinen Augen wunderbar

für Emilia, geb. 26. September 2018