Dreamland

She sleeps at midnight
without a care in the world
refined and unconfined
with all the noughts and crosses
of the worlds unjust losses

She dreams at dawn
with her arms outstreched wide
until her eyes open
and the lines are spoken
of the unfairness that surrounds
all journeys abound
out at the point

She slumbers in the morning
with her thoughts in her head
unabashed and tormented
but a level head full of senses
of what is right and fair
to offer an outreached hand to care

the student

Nichts, was da Augen besässe

Nichts, was da Augen besässe
sei dazu gedacht, dass man’s ässe
so sagen Veganer
und andre Ermahner
mit Nachdruck – dass man’s nicht vergässe

Man soll einem Wesen mit Augen
das eine Leben nicht rauben
Wem solches gegeben
der möcht‘ es auch leben
wär ja nicht schwierig zu glauben

Ich habe dann strikte entschieden
und Fleisch auf dem Teller vermieden
doch haben mich Augen
seitdem – kaum zu glauben
beim Essen zum Wahnsinn getrieben

Und die Moral von der Geschichte
(nicht, dass man’s zu sehr gewichte)
Ich ganz persönlich
ess für gewöhnlich
die Augen stets samt dem Gesichte

ein veganes Würstchen
😂😂😂

Du kennsch mi Götz

Du kennsch mi Götz, du weisch alles besser
Götz, du kennsch mis Härz
Du kennsch mi Götz, du weisch alles besser
mis Glück, min Schmärz – du weisch alls
du kennsch mi besser

Drum lo mi nid elei
du bisch mi Geborgeheit
bi dir bin i dihei
bi dir fühleni mi treit

I kenn di Götz, i weiss alles besser
Götz, i kenn dis Härz
i kenn di Götz, i weiss alles besser
dis Glück, din Schmärz – i weiss alls
i kenn di besser

Drum blib au i bi dir
wenn d’mi bruusch denn bin i do
du bisch dihei bi mir
und i lo di niemols go

Ja, mir gönd mitenand
mir hebet zäme uf em Wäg
es Läbe fürenand
a guete und a schlächte Täg

Mir kennend eus, mir zwei wüssets besser
du mi, und i kenn di
mit jedem Johr wirds no einisch besser
mir kennend eus bedi, mir zwei
mir wüssets besser

für meinen Götz
zum 25. Hochzeitstag

der ewige Spötter

Kein Blick, kein freundlich Gruss
geschweige denn die Hand
doch kaum betritt sein Fuss
ist jeder wie gebannt
man duldet anfangs mit Verdruss
sein Gastspiel angespannt
bis es jedesmal zum Schluss
es liegt ja auf der Hand
kommt, wie es kommen muss
weil die Lage nicht entspannt
und sich jeder bald im Schuss
seines Spottes ducken muss

man flieht das Land

Phallussteine

Beim Steine suchen hin und wieder
finden sich auch Männerglieder
dünne, dicke, kurz und lange
krumme und auch richtig stramme
manch eines ist ein richtig Schwert
eines Mannes Schmuckes wert!
Doch für meine Kollektion
muss neben der Erektion
(sind ja alle steinhart, gell 😀)
die Eichel deutlich sichtbar sein
und sonst ist es kein Phallusstein

ein Manndala

Heimat


Ich liebe es, das kleine Dörfchen
mitten in dem Frenkental
Ich freue mich an seinen Hügeln
und den Weiden, jedesmal

Ich liebe ihn, den Duft des Waldes
und der Wiesen nebenan
wo die Schlüsselblumen blühen
wie sie’s damals auch getan

Ich liebe sie, die alten Häuser
in vielen hab ich schon geweilt
Geschichten die sie mir erzählen
aus meiner schönen Kinderzeit

Ich liebe sie, die lange Strasse
auf welcher ich zur Schule ging
wo ich oft anstatt zu laufen
bunte Schmetterlinge fing

Ich liebe sie, die alten Bäume
die wohl hundert Jahr schon stehn
und – wenngleich sie auch schon knorrig
jeden Frühling wieder blühn

Ich liebe sie, diejen’gen Menschen
die aus jener frühen Zeit
mir ein Gefühl von Heimat geben
etwas wie Geborgenheit

Ich liebe sie, die alten Zeiten
oft geschiehts und ich bin fort
auch in Gedanken reis ich gerne
immer wieder an den Ort