Spuren

Welches zauberhafte Wesen
setzte jemals seinen Fuss
auf die Erde und liess hinter 
sich die Spuren in dem Fluss?

Wie kommt es nur, dass ICH sie finde
ausgerechnet und auf Stein?
Unverwüstlich wird auf ewig
dies für mich ein Rätsel sein

Ja zum Leben sagen

Irgendwann
irgendwo
bin ich geboren
einfach so
niemand fragte
ob ich wollte
niemand sagte
was ich sollte
aber dann
schon ziemlich bald
wusste ich
dass ich es wollte

Und ich will es immer noch
Ich möchte leben
möchte doch!

Aber - es liegt weiterhin
nicht nur an mir 
dass ich hier bin
Wohin es geht
was noch geschieht?
Ob's mir gefällt
und ob es zählt?
Gerade hier
warum nicht dort?
Vielleicht schon morgen 
bin ich fort

Viele Fragen, die da sind
für die ich keine Antwort find
Alles was ich kann
ist wollen
Dem Heute
Anerkennung zollen
Ja, ich will!
Ich will es leben!

So sagte ich es mir - soeben 

der Franzl im Schilf

Wie der Mose im schilfigen Meer
sitzt Franzl im Boot und tut sich schwer
wegen dem Schilf
und ruft um Hilf
doch niemand achtete ihn bisher
Da kommt die Brix aus Bux vorbei
sie sieht den Franzl, hört den Schrei
da macht es flugs
und Franz sinkt glugs
samt dem Bötchen ab wie Blei
Behende greift die Brix alsdann
ins Wasser - fischt das Boot, den Mann
Der Franzl benommen
dankt ihr beklommen
froh, dass er nicht starb im Schlamm

			

psychosomatisch

E jede bruucht zum Läbe Ruum
es Ziel und Läbesluscht
doch hets kei Platz für si Vision
denn wirds ihm äng ir Bruscht 

Z’grosse Druck hebt keine us
es platzt em sus dr Chrage
wenn’s schlimm chunnt, het denn ein am Schluss
no grüüsig Gschwüür im Mage

D’Seel weiss scho,  wie vill genau
was z’vill isch zum erträge
d’Schultere und de Rügge au
schmärze oft drwäge

D’Angscht die lähmt, s’isch nid zum lache
alli Glieder und Organ
si isch en Grund, wo chrank chan mache
mängi tribt sie gar in Wahn

En Andere liidet unter Stress
het eifach gnueg um d‘Ohre
do wunderets denn kein am Schluss
wenn d‘Ohre fönd a suure

Wenn’s eim nid wohl isch i der Hutt
meh chönt grad ussere fahre
wenn sie rot und bisse tuet
gits en Grund villicht – en Wahre

Deprimiert wird eventuell
wär alls für sich tuet bhalte
was ihn bedrückt – doch gseht mes denn
a sine Sorgefalte

Und wenn’s denn ein nümme schlucke cha
was s’Läbe ihm serviert
so gschehts, dass ihm – me chas verstah
de Appetit verdirbt

Ä jede weiss es nur zu guet
d’Seel wohnt in eusem Härz
vom Härz in Körper fliesst alls Bluet
aber au sin Schmärz

Rantanplan

Der Steine Wissen ist sehr alt

und so auch die Geschichten

von denen sie  - mal aufgemalt 

mal durch die vielen Schichten

in ihrer Farbe und Gestalt

uns ohne End berichten

 

Nicht selten ist man überrascht 

was hie und da spontan 

ein Stein von unserer Zeit erhascht

und sichtlich angetan

es präsentiert - perfekt schon fascht

wie hier den Rantanplan
 
die verwaschenen Stellen habe ich ein wenig nachgebessert
ich hoffe,  man nimmt es mir nicht übel
😀

the way of my baby

I learn the way of my Baby so weet
she is a bustling mayhem of energy so deep
the strenght to show and distinguish  the lines
carries her on throughout the times

Her mind and ideas continue to resonate and evolve
anabeling the ability to always solve
She is here to be
the ever present sanctuary

the student