Auszeit/Elfchen

Auszeit
Zeit aus!
ohne den Alltag
Mal weg von zuhause
Urlaub
Ich sitze auf der Treppe vor dem Haus
und geniesse an der Sonne den neuen Tag
Guten Morgen Nir Yitzhak ☀️
Nir Yitzhak ist ein Kibbuz im Nordwesten 
der Negevwüste in Israel

Fotoprojekt 2023/April Werdenberg und Margelkopf

Beitrag zum Fotoprojekt „die vier Jahreszeiten“ von Royusch

der Ostermontag war ein freundlicher Tag und man siehts – der Frühling ist da!

Ostermontag 10 April 13.30

Das Häuschen im Weinberg

Das kleine Häuschen mit der schmucken Terrasse steht mitten im Weinberg unterhalb des Schlosses Werdenberg. Es ist auch auf dem grossen Bild gut erkennbar. Man könnte annehmen, dass es zur Aufbewahrung der Werkzeuge gebaut wurde, und bestimmt werden darin solche aufbewahrt, aber es gibt noch eine schöne, wenn auch traurige Geschichte dazu:

Vor vielen Jahren erzählte mir die damals neunzigjährige Frau Enderlin, deren Familie der Weinberg seit vielen Generationen gehört, dass einer ihrer Vorfahren das Häuschen für seine Frau erbaut hätte. Die beiden hatten eine kleine Tochter, die tragischerweise mit vier Jahren verstarb. Für die Mutter war der Verlust des Kindes so schmerzlich, dass sie jeden Tag viele Stunden an dessen Grab sass. Ihrem Mann brach es das Herz, sie so leiden zu sehen. Er entschloss sich, in seinem Weinberg ein kleines Häuschen zum Andenken an die Tochter zu bauen.

Von der Terrasse des Häuschen konnte man wunderbar hinüber zum Friedhof schauen, welcher auf der anderen Seite des Sees lag. So musste die Mutter nicht mehr jeden Tag dahin , um ihrem Kind nahe zu sein. Wenn sie bei der Arbeit eine Ruhepause einlegte, setzte sie sich oft auf die Terrasse ihres Häuschens, blickte hinüber zum Grab und war getröstet.

Der Friedhof befindet sich auf der Anhöhe rechts neben der Kirche

Worte, wo seid ihr geblieben

Worte, wo seid ihr geblieben 
wo ich doch so traurig bin
Ihr Guten, von Hoffnung getrieben
seid alle aus meinem Sinn

Schweigend sind diese Tage
die Stunden gehn zögernd voran
erdrückend, dass ich verzage
und davon nicht schreiben kann

Allein, das Herz schlaget sturm
dass selbst in der Nacht es mich schreckt
ach, könnte es einfach nur ruhn
mit Worten des Friedens bedeckt





Herr, wohin sollen wir gehen? 
Du hast Worte des ewigen Lebens.
Johannes 6, 68

Limerick /im Supermarkt

Da flüstert 'ne Alte in Grabs
im Laden zum Alten: "Ich schnapps 
schnell vom Regal,
versteck es im Schal
und nun aber raus, Mann - ich habs!"


Verschärfte Version gefällig?
Da flüstert 'ne Alte in Grabs
im Laden zum Alten: "Den Schnaps… 
dort im Regal,
versteck ihn im Schal
und dann einfach raus, Mann - los packs!"

😂🙈😂

Ich webe, also bin ich

In der grossen Weltgeschichte 
leb und web ich mittendrin
Nicht, dass ich's zu sehr gewichte 
es ist nur so, dass ich halt bin

Wo -  das frag ich hin und wieder
war ich einst und ja - warum
kam ich auf die Erde nieder?
Das Gedächtnis schweiget stumm

Muss ich's wissen? Wird's noch dauern,
offenbart die Seele mir
was hinter meines Daseins Mauern
der Grund, warum ich existier? 

Nun, es muss die Zeit ja kommen
 wo sich alle Dinge klärn
und bleibts im Heute auch verschwommen
von meinem Herzen ist's nicht fern
In IHM nämlich leben, weben und sind wir, wie auch einige eurer Dichter gesagt haben: 
Ja, wir sind von seinem Geschlecht.
Apostelgeschichte 17,28

Fotoprojekt 2023/März Werdenberg und Margelkopf

Beitrag zum Fotoprojekt „die vier Jahreszeiten“ von Royusch

Nach einer stürmischen Nacht bietet sich frühmorgens ein etwas düsterer Blick auf das Städtchen Werdenberg. Der See hat sich wieder beruhigt und der Margelkopf träumt verschneit und wolkenverhangen vor sich hin. Ich träume auch – vom Sommer und von der ersten Wanderung zum Berg hinauf.
Es macht den Anschein, als wäre selbst der Frühling noch weit, aber er macht sich im Tal trotz den schneebedeckten Gipfeln und dem unfreundlichen Wetter schon ganz klar bemerkbar.

Wer genau hinschaut, erkennt den Weinberg unterhalb des Schlosses. Er wird seit Generationen von derselben Familie gepflegt und gehegt, so auch der Fischbestand im See. Das nächste Mal erzähle ich euch die Geschichte des kleinen Häuschens, welches im Rebberg steht.

Werdenberg am 14. März um 7 Uhr morgens

auf unserer Reise

Vom Anfang bis zum Ende 
auf unsrer langen Reise
bist Du, der seine Hände
oft unerkannt und leise
segnend auf uns legt

Du weisst um alle Tage
um jede Not und Freude
Du kennst all unsre Pfade
und was gerade heute
unser Herz bewegt

Du bist’s, der uns berühret
und der uns bis zum Ziele
mit seinem Geiste führet
und durch der Wirren viele
an unserer Seite geht