Kürzlich stand ich im Holocaust Museum Yad Vashem in Jerusalem in der Halle der Namen

Den vier Millionen achthunderttausend der fast sechs Millionen Juden, die von den Nazis und ihren Helfershelfern ermordet wurden, ist hier ein Denkmal gesetzt.
Der freie Platz in den Regalen steht für die Namen von mehr als einer Million Opfern, deren Namen noch nicht gefunden wurden.
Es sind Menschen – wie du und ich – die in diese Welt hineingeboren wurden, um das Leben zu haben und die von ihren Mitmenschen des Lebens unwürdig befunden wurden!
Die Gedenkstätte der Kinder
Der Raum ist komplett verspiegelt und reflektiert das Licht von fünf Kerzen. Durch die tausendfache Spiegelung dieser fünf Lichter wird eine enorme Größe im Raum erzeugt, die symbolisch für die Anzahl von alleine rund 1,5 Millionen Kindern und Jugendlichen steht, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. Ihre Namen, ihr Alter und ihre Herkunft werden Tag und Nacht gerufen. Das Endlosband braucht ungefähr drei Monate, um alle Namen wiederzugeben.

Wie nie zuvor geschockt über das grausame Sinnen des Menschen wurde ich gleichzeitig von dieser heiligen Stätte und von den Worten ergriffen, welche über ihrem Eingang stehen:
Ihnen allen errichte ich in meinem Haus und in meinen Mauern ein Denkmal, ich gebe ihnen einen Namen. Einen ewigen Namen gebe ich ihnen, der niemals ausgetilgt wird.
Jesaja 56,5
Textquelle: Wikipedia/ https://www.yadvashem.org/de.html








