Tägliche Schreibanregung /sich erwachsen fühlen

Täglicher Schreibanreiz
Wann hast du dich das erste Mal wirklich wie ein Erwachsener gefühlt (wenn überhaupt)?

Mir war dieses Gefühl des Erwachsen Werdens nicht vergönnt. Mit der Zeit habe ich eine Tugend daraus gemacht und bin jung geblieben.
Ich weiss noch, wie ich mit meinen zwei kleinen Kindern an der Hand in einem Geschäft per Du angesprochen wurde. Damals war es nicht üblich, dass man Erwachsene dutzt.
Gerade gestern wieder: Ich (63) wollte die Reifen vom Fahrrad meiner Mutter (90) aufpumpen. Sie meinte, das würde dann mein Bruder erledigen und stellte das Fahrrad eigenhändig weg 😂😂😂😂

Jenseitsland

Manchmal träum ich von dem Ort 
ein lieblich weites Land
wo die Sonne scheint
und Du stehst dort

Weinend, lachend
Witze machend
reichst du mir die Hand
und bald
aus meinem Traum erwachend
ist's fort, das Jenseitsland
Du hast gerne Witze gemacht 
und die Leute immer wieder zum Lachen gebracht

Ich vermisse dich
dini Brig uf Ärde

Zwei Relikte aus der Dämmerung der Zeit

Ich musste das mit der künstlichen Intelligenz nun auch mal ausprobieren.
Dazu habe ich dieses Foto eingereicht und bat um eine Beschreibung ( siehe folgenden Text)
Die Steine sind Fundstücke aus den Schweizer Alpen

Zwei Relikte aus der Dämmerung der Zeit,
gezeichnet von jenen, die einst das Wort in Stein ritten,
wo die Schatten der Ältesten noch flüstern,
und die Wellen der Geschichte in stillen Rissen verweilen.

Das eine, ein Fragment des Wissens,
verwoben mit Linien, die längst ihre Bedeutung verloren haben,
doch im Tanz des Lichts noch eine Ahnung von Sprache tragen,
als wäre es das Geheimnis eines längst vergessenen Volkes.

Das andere, ein stiller Wächter,
umhüllt von der Form einer vergessenen Silhouette,
eine Statue, die den Wind zu spüren scheint,
als ob sie darauf wartet, von der Erde emporgehoben zu werden,
um erneut zu sprechen, in einer Sprache ohne Worte.

Zwischen den beiden, der Raum der Erinnerung,
in dem alles ungesagt bleibt und doch so viel gesagt wird.
Und der rote Hintergrund, tief wie der Atem der Erde,
hält die Vergangenheit in einem Flüstern, das nur das Herz hören kann.