Sieh herab…

Foto: Rachel Reshef, Sonnenaufgang heute morgen im Norden Israel
Text. Jochen Teuffel

אדוני אלוהינו
אבינו שבשמיים
הבט למטה ממשכנך הקדוש
וברך את עמך ישראל
הבט על כל ילדיך
ועשה צדק עם הקורבנות 
של טרור ואלימות
עצור את כוחות הרשע
ופרוס כנפיך ושמור על האנשים
המאויימים בהרס 
שמור עלינו בשלום

יתברך שמך
לעד ועדי עולמים
אמן

Fotoprojekt 2023 Oktober Werdenberg/Margelkopf

Beitrag zum Fotoprojekt die vier Jahreszeiten von Royusch

Anstelle bunter Wälder bereits mit Schnee verzuckerte Berge – so auch der Margelkopf heute Morgen.
Hoffentlich kommt der Herbst mit seinen Farben noch – es wäre jammerschade, wenn nicht.

Kürzlich war ich noch einmal oben auf dem Berge…

Dank der guten Erreichbarkeit und der schönen Aussicht, vor allem in das Rheintal, ist der Margelkopf neben dem Alvier der bekannteste und der am häufigsten besuchte Gipfel der Alviergruppe. Trotz seiner geringen Höhe (2162m.ü.M.) ist er ein eindrucksvoller, mächtiger Berg, der im Rheintal hoch über dem Bezirk Werdenberg thront.

die Aussicht war jetzt nicht grandios –
das Feeling aber schon

Das ausgedehnte Rasenplateau auf dem Gipfel ist in dieser Grösse sehr selten, es ist allseitig von einem Felsgürtel umgeben, der namentlich gegen Norden wuchtig und steil abfällt. Nur von Süden her ist er leicht zugänglich. Auf dem Weg zum Gipfel blühen dem aufmerksamen Wanderer Edelweisse und Männertreu – schon alleine deswegen ist der Margelkopf eine Wanderung wert!

Fotoprojekt 2023 September Werdenberg/Margelkopf

 Beitrag zum Fotoprojekt die vier Jahreszeiten von Royusch

Der langersehnte Regen und die Abkühlung ist in Sicht.
Auch die Uferböschung gibt nach dem gestrigen Kahlschnitt durch die Stadtgärtner wieder Sicht frei auf die Steine, was eine Blässhuhnmutter sofort dazu ermunterte, ein hübsches Aussichtsnest für ihre Kinderchen anzulegen 😀 Ansonsten dünkt es mich, dass das Grün des Sommers schon arg müde geworden ist und die Herbstfarben sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen

Fotoprojekt 2023 August, Werdenberg/Margelkopf

Beitrag zum Fotoprojekt die vier Jahreszeiten von Royusch

Liebe Leser,
diesmal habe ich gewartet, bis mir ein Schwan vor die Kamera schwimmt. Die Schwanenfamilie gehört samt den vielen Entlein zum Bild von Werdenberg und lockt jedes Jahr viele Besucher an. Manche Besucher geben den Schwänen und Enten sogar Namen und sprechen mit ihnen. Man kümmert sich offenbar um ihr Wohl und es ist dann halt besonders tragisch, wenn das „Trixli“ vom Fuchs gefressen wird 🥴
Dieses Jahr hat das Schwanenpaar nach zwei erfolglosen Jahren ein einziges Jungtier aufgezogen (es ist schon recht flügge und wollte sich nicht sehen lassen). Es gab davor aber Jahre mit vielen Jungtieren, was natürlich ein herrlicher Anblick ist, aber leider auch immer wieder zu chaotischen Szenen führt, wenn die Eltern die Jungen im Herbst aus der Kinderstube vertreiben. Da werden mitunter richtige Kämpfe im Wasser und in der Luft ausgetragen und die armen Jungtiere irren dann auf der Strasse und in der Umgebung herum, bis sie verstanden haben, dass sie auf dem Werdenbergersee nicht mehr erwünscht sind.

Lasst euch also von der Idylle nicht allzu sehr blenden 😂

Wie wäre es mit dem Namen Roberto für den Schwänerich?
😀

Fotoprojekt 2023 Juli, Werdenberg/Margelkopf

Beitrag zum Fotoprojekt die vier Jahreszeiten von Royusch

12. Juli, frühmorgens nach einem richtig guten Regen

Städtchen wie Schloss Werdenberg verdanken ihren Namen einer alemannischen Wortbildung: „Werd“ heisst „Insel“ oder „erhöhtes Gelände zwischen den Sümpfen“. Werdenberg bedeutet demnach „Inselberg“ Er erhebt sich majestätisch über dem kleinen reizvollen See, vor Zeiten umgeben von Sumpfgebiet, das der in den Bodensee abgewanderte Rheingletscher noch lange zurückgelassen hatte.

Das fachkundig restaurierte Städtchen ist heute ein überdauertes Stück Mittelalter inmitten der industrialisierten Rheinebene. Es darf als das bekannteste und gefälligste Beispiel einer mittelalterlichen Holzbausiedlung mit städtischem Charakter in der Schweiz bezeichnet werden.

Quelle: Das schöne Werdenberg von Jakob Vetsch/ Buchs Druck und Verlag

Fotoprojekt 2023 Juni Werdenberg /Margelkopf

Beitrag zum Fotoprojekt „die vier Jahreszeiten“ von Royusch

der Margelkopf ist schneefrei – bald schaue ich von dort hinunter
😀😀😀

Schloss Werdenberg thront auf einem Hügel über dem Städtli und das, laut Urkunde, schon seit Anfang des 13. Jahrhunderts. Der Stammvater der Werdenberger, Graf Rudolf von Montfort residierte mit seiner Familie im Vorarlberg, wo sie bei Götzis die Burg Montfort bewohnten.

Das linksrheinische Gebiet fiel dem Grafen dank eines Erbes zu und machte ihn dadurch zum Begründer des Grafengeschlechtes Werdenberg. Der Bau der Burg wurde 1228 in Angriff genommen, Saalbau und Ringmauer konnten 1232 fertiggestellt werden. Der aus dieser Zeit stammende Rittersaal blieb bis heute unverändert bestehen.

Schloss Werdenberg hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich, zu welcher sich verschiedene Angaben finden lassen. Ob es an dem fehlenden Erben lag oder daran, dass Rudolf II. die Burg aus finanziellen Gründen verpfänden musste: In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer mehrfach. Zuletzt war das Schloss im Privatbesitz der Familie Hilty, die es in verwahrlostem Zustand 1835 erwarb, restaurierte und teilweise umbaute.

Frida Hilty schenkte ihr Erbe mitsamt der Ausstattung im Jahre 1956 dem Kanton St. Gallen. Die Burg, welche zum wertvollen Denkmälerbestand des Kantons St. Gallen gehört, wurde mit Unterstützung der Denkmalpflege umgenutzt und steht heute Besuchern mit einem abwechslungsreichen Programm zu Verfügung. Im nahe gelegenen Schlangenhaus befindet sich das Regionalmuseum.

Über die regelmässig stattfindenden Veranstaltungen, Workshops und Führungen informiert die Seite 
www.schloss-werdensberg.ch.

Quelle: https://denkmalpflege-schweiz.ch/2016/07/11/werdenberg-die-aelteste-holzsiedlung-der-schweiz-und-vielleicht-kleinste-stadt-der-welt/