Familie/Holsteiner Treppe

Gedanken zu den Worten auf der Holsteiner Treppe in Wuppertal
Beitrag zum Mitmachding von Reiner Wupperpostille

Das Wort Familie kommt aus dem lateinischen Familia, eigentlich „Familienangehöriger“ und ist verwandt mit dem Wort Famulus oder weiblich Famula (lat. „Gehilfe“, „Diener“, „Knecht“, Plural famuli/famulae)

Auch im Hebräischen hat das Wort Mishpacha für Familie (Mischpoche) die gleiche Wurzel wie Shifcha (Sklavin, Dienerin, Hausmagd)

Ob es zwischen Familie und Diener einen etymologischen Zusammenhang gibt, sei mal dahin gestellt. Zweifellos aber gehörten in früheren Zeiten der Knecht, bzw. die Magd zur Familie.

Ich würde zudem meinen, dass es keinen besseren und schöneren Ort des «einander Dienens» gibt als die Familie. Allerdings ist es auch der aller herausforderndste Ort…

Familientag – fröhliches Wandern mit den Enkelkindern

möcht amigs verschwinde….

Möcht amigs verschwinde
eifach devo
mich ine verchrüüche
irgendwo
Am Liebschte grad jetzt
während i schriibe
mich löse vo allem
und i-lah-verliibe
vom Wort
und zum Wort
zur Gschicht möcht I wärde
Wär will, cha si läse -
und tschüss, liäbi Ärde
Ach, wär’s nur so eifach
me chönnt eifach go
ohni bi andre 
en Schmärz z’hinterlo
Ach, gäbs gar kei Trennig
und gäbs au kei Zyt
me chönnt wieder zrugg cho
s‘wär alls nid so wiit
Und gäb‘s nur es „Jetzt“
und nüt wär vergange
Kei Mönsch müsst meh brüele 
vor luuter Blange…

Sommerabend

Sommerabend
Allmählich wird es ruhig draussen.
Die Nachbarskinder, welche eben noch fröhlich im Hof spielten,
sind nach Hause gegangen
Allein die Vögel zwitschern ein letztes Abendlied
bis es dann dunkel und stille wird
Die Fenster lasse ich mal weit offen
Wer weiss
vielleicht fliege ich heute Nacht irgendwo hin…

Schlaft alle recht gut