Ein Herz aus Stein zu haben
lässt keiner sich gern sagen
doch kann man sich gut denken
ein solches zu verschenken

Leben berührt – Gedichte und Geschichten
Ein Herz aus Stein zu haben
lässt keiner sich gern sagen
doch kann man sich gut denken
ein solches zu verschenken

Es trifft uns unwahrscheinlich
mit Wucht und unverhofft
so anders
überraschend
halt wie im Leben oft
Vielleicht brauchts einmal einen Schock
etwas was uns schüttelt
ein Beben
das im „Schlaf“
uns so richtig rüttelt
Wie des Sturmes Wellengang
der die Dämme bricht
ergiesst sich
wahr um Wahrheit
nun gnadenlos ans Licht
Und wenn’s auch unerträglich ist
der Schmerz
wenn er betäubt
gebirt er doch am Ende
das Beste dem, der daran glaubt

A love so pure
is strange
to a mature
and sophisticated world
too innocent
to one who is up to all the dodges
too magical
for daily lifes banality
too deep
that it could be understood
a love so pure
is rare
but despite all doubts
that flooded my heart
it simply happend
to me
Eines Tages wirde es geschehen
ohne dass wir es merken
wird es sich ändern
etwas in uns wird ruhig werden
etwas wird uns berühren
und es wird nichts sein
wovor wir uns zu fürchten brauchen
Es wird kommen
wie eine eingravierte Linie in der Hand
bestimmt
als wäre es schon immer da gewesen
und würde nur darauf warten
dass wir es wahr nehmen
Es wird kommen
du wirst sehen
die geballten Fäuste werden sich weit öffnen
und das Herz, dass sich vor dem Verletztwerden schützt
wird ruhig schlagen
so wie die Natur
im Frieden mit sich selber
Es wird kommen
du wirst sehen
wie eine eingravierte Linie in der Hand
bestimmt
als wäre es schon immer da gewesen
und würde nur darauf warten
dass wir es wahr nehmen
Es wird kommen
du weisst doch
nicht alles wird uns erschüttern
nicht alles wird uns erschlagen
und das, was sich für uns öffnen wird
wartet darauf
(dass wir es sehen)
Klicke hier, um dieses wunderschöne, ermutigende Lied (Mechake) in Hebräisch zu hören


„So radikal habe ich es mit meinem Aufruf zum Klimaschutz nun doch nicht gemeint …“
Meine Schweine lieben Steine
und die Inseln auf dem Rheine
Wo man noch
Ja, doch doch
Sich verweilen darf alleine

soweit bin ich schon,
dass ich mit meinen Meerschweinchen spazieren gehe!
Sie sind nicht einmal echt, aber es war echt schön!
The escape button
if I could
just press it and escape
I would
thousands upon thousands stars
how marvellous the univers!
would you wait for me out there
in the milky way somewhere?
Oh, Dear
if I only could
just press the button
and escape
I would

Damals war ich unterwegs in den Schweizer Bergen. Es war ein Tag wie im Bilderbuch. Stahlblauer Himmel, idyllisch die grünen, saftigen Wiesen und Kuhweiden, die typischen Bauernhäuser und zwischen Berghängen tiefe Schluchten und Täler.
Ich hatte einen Fensterplatz in der roten Bergbahn, welche mitten durch diese reizvolle Landschaft bergwärts fuhr.
Als mein Blick zum Himmel schweifte, bemerkte ich dort auf einmal eine ganz kleine Wolke, die aber geschwind grösser zu werden schien. Tatsächlich entwickelte sich daraus eine stattliche Wolke und plötzlich waren da viele Wolken, dunkle, die von allen Seiten näher kamen, immer mehr, ballten sie sich zu einem grossen Gebilde zusammen. Als würde es von einer unsichtbaren Hand geformt, wurde es immer grösser und bedrohlich und bedeckte schliesslich den ganzen Himmel.
Und dann…….WAMMM!! Schlug diese unheimliche Wolkenmasse in die idyllische Landschaft ein und riss einen unglaublich grossen Krater in die Erde. Mit Erschrecken und Staunen zugleich schaute ich diesem Geschehen zu.
Ich dreht mich zu den Mitfahrenden um. Es schien sie nicht zu kümmern. Sie starrten alle wie ins Leere. Ich glaube, sie wollten gar nicht wahrhaben, was sich draussen eben abspielte
Die Bahn fuhr einfach weiter. Mir war schlagartig bewusst, dass es nun keinen Platz mehr auf der Welt gibt, an dem wir sicher sind. Es wird uns wie eine Bombe aus heiterem Himmel treffen. Mitten hinein in die vermeintliche Idylle! Mitten hinein in unsere „heile“ Schweizer Welt.
Traum 2003
Wie oft
bin ich zurückgekommen
hoffend
dass ich noch etwas
Heimat fände
und jedes Mal
benommen
bin ich umgekehrt
in meine Welt
dort in der Fremde

Schlüsselblumen auf den Wiesen meiner Kindheit
Weisch nid was em Schatz chönntsch säge?
Bisch um liebi Wort verläge?
Denn drück doch mol uf die Maschine
und lueg, was sie für Wortpraline
zämewürflet und kreiert
usschpuckt und dir hübsch serviert!
Denn chasch sie grad es so verwände
und Klick! – dim liebschte Schätzli sände
die Schätzelimaschine von Beat Gloor
wirft nonstop Schätzeliwörter aus