Fotoprojekt 2023 November Werdenberg/Margelkopf

Beitrag zum Mitmachprojekt „die vier Jahreszeiten“von Royusch

Ein schöner Herbstmorgen im Werdenberg. Die Färbung der Blätter ist nicht so grandios wie in anderen Jahren und auf dem Margelkopf hat der Winter bereits Einzug gehalten

Das Burgstädtlein Werdenberg wird erstmals im Jahre 1289 erwähnt und gehört zur Pfarrgemeinde Grabs. Die Bürgerschaft erhielt 1478 gewisse Rechte, die mit dem Bau eines Rathauserweiterungen zum Ausdruck kamen. Die höhere Gerichtsbarkeit stand jedoch ehemals dem Grafen von Werdenberg zu, später den Glarner Landvögten.

Nach eigentümlicher Gepflogenheit wurden Verbrecher nicht über das Gebiet des Städtchens zum Schloss geführt, sondern über das „Schelmenwegli“, das von Lims aus steil hinaufging. dies steckte dermassen im Bewusstsein der Bevölkerung, dass die Sage umging, zu gewissen Zeiten begegne man auf dem „Schelmenwegli“ einem grossen, hageren Mann, der auf einem Schimmel reite. Sein Kopf aber sei verdreht, so dass er rückwärts schaue. Darauf sitze ein breiter Schlapphut, der mit einer Feder geschmückt sei.

Der Name „Lims“ leitet sich übrigens vom lateinischen „limes“ ab, was Grenze bedeutet.

von der Lims geht das Schelmenwegli
versteckt hinten den Häusern hinauf zum Schloss

auf halben Weg beim hinteren Stadttor

der Sturm kommt/הסופה בדרך

das folgende Gedicht hat Che Chidi Chukwumerije am 14. September 2023 veröffentlicht

Es wird dunkel
Dunkler als je es war
Es wird gemunkelt
Der Sturm kommt

Festigt Eure Wurzeln
Und Dach und Fenster und Tür
Wahre gut Eures Herzens Schlüssel
Der Sturm kommt

Er kommt
Geblendet durch seinen Blutrausch
Er kommt Entfacht Eures Mutes Funke
Bereitet Euch für den langen Kampf –
Es ist die Stunde des Dunkels
Die Stunde seines Niedergangs.

Der Sturm des Guten, er kommt auch!

Che Chidi Chukwumerije
Im Jahrzehnt der Deutschen Dichtung

הסופה בדרך 
יורדת האפלה 
חשוך מעבר ליתואר
האנשים מלחששים
הסופה בדרך 

עמדו איתן 
חזקו גג ודלת וחלון 
שמרו מפתח טוב לבכם
הסופה בדרך 

היא מגיעה
 מסונוורת מתעוות דם 
הנה היא כאן
 עזרו אומץ רב
והכינו עצמכם לקרב ארוך
 זאת שעת החשכה
 זאת שעת שקיעתה

 וסופת הברכה גם היא תבוא

Sieh herab…

Foto: Rachel Reshef, Sonnenaufgang heute morgen im Norden Israel
Text. Jochen Teuffel

אדוני אלוהינו
אבינו שבשמיים
הבט למטה ממשכנך הקדוש
וברך את עמך ישראל
הבט על כל ילדיך
ועשה צדק עם הקורבנות 
של טרור ואלימות
עצור את כוחות הרשע
ופרוס כנפיך ושמור על האנשים
המאויימים בהרס 
שמור עלינו בשלום

יתברך שמך
לעד ועדי עולמים
אמן

Fotoprojekt 2023 Oktober Werdenberg/Margelkopf

Beitrag zum Fotoprojekt die vier Jahreszeiten von Royusch

Anstelle bunter Wälder bereits mit Schnee verzuckerte Berge – so auch der Margelkopf heute Morgen.
Hoffentlich kommt der Herbst mit seinen Farben noch – es wäre jammerschade, wenn nicht.

Kürzlich war ich noch einmal oben auf dem Berge…

Dank der guten Erreichbarkeit und der schönen Aussicht, vor allem in das Rheintal, ist der Margelkopf neben dem Alvier der bekannteste und der am häufigsten besuchte Gipfel der Alviergruppe. Trotz seiner geringen Höhe (2162m.ü.M.) ist er ein eindrucksvoller, mächtiger Berg, der im Rheintal hoch über dem Bezirk Werdenberg thront.

die Aussicht war jetzt nicht grandios –
das Feeling aber schon

Das ausgedehnte Rasenplateau auf dem Gipfel ist in dieser Grösse sehr selten, es ist allseitig von einem Felsgürtel umgeben, der namentlich gegen Norden wuchtig und steil abfällt. Nur von Süden her ist er leicht zugänglich. Auf dem Weg zum Gipfel blühen dem aufmerksamen Wanderer Edelweisse und Männertreu – schon alleine deswegen ist der Margelkopf eine Wanderung wert!