Jetzt weiss ich etwas, was du nicht weisst

Beitrag zur November Blogaktion von Petra Schuseil/Totenhemd/lustige Grabinschriften

Ich war die letzten Tage unterwegs und habe nach lustigen Grabinschriften gesucht.
Leider ohne Erfolg.
Im Internet findet man jedoch haufenweise davon.
Diese hier hat mir ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert


Was wir wissen
ist ein Tropfen
was wir nicht wissen
ein Ozean

Isaac Newton

Friedhof ausserhalb von Modi’in/Israel,
wo ich auf einem der Grabsteine
folgende Inschrift gelesen habe:

עוד נתראה, אבא
Wir werden uns wiedersehen, Papa

Dies zu wissen ist allerdings ein kostbarer Tropfen
🙂🙂🙂






Kein Grund zum Feiern

Herbst, ach bleibe wo du bist,
unter grauen Schleiern
nach allem was geschehen ist,
ist keine Zeit zum Feiern.

Halt dein Feuerwerk zurück,
die schönen bunten Farben.
Sieh, die Welt erträgt es nicht,
zu viele sind's, die starben.

Doch willst du deine Farbenpracht
zum Trost uns dennoch senden
so spreche sie in unsere Nacht:
Zum Fest wird sich‘s noch wenden!
🍁🍁🍁
Zürich, 9. November 

Möge es wieder Shabat werden
wo wir alle zusammen feiern können
שיהיה עוד שבת שבה נוכל לחגוג כולם יחד
🕯🕯
 Shabat shalom

Fotoprojekt 2023 November Werdenberg/Margelkopf

Beitrag zum Mitmachprojekt „die vier Jahreszeiten“von Royusch

Ein schöner Herbstmorgen im Werdenberg. Die Färbung der Blätter ist nicht so grandios wie in anderen Jahren und auf dem Margelkopf hat der Winter bereits Einzug gehalten

Das Burgstädtlein Werdenberg wird erstmals im Jahre 1289 erwähnt und gehört zur Pfarrgemeinde Grabs. Die Bürgerschaft erhielt 1478 gewisse Rechte, die mit dem Bau eines Rathauserweiterungen zum Ausdruck kamen. Die höhere Gerichtsbarkeit stand jedoch ehemals dem Grafen von Werdenberg zu, später den Glarner Landvögten.

Nach eigentümlicher Gepflogenheit wurden Verbrecher nicht über das Gebiet des Städtchens zum Schloss geführt, sondern über das „Schelmenwegli“, das von Lims aus steil hinaufging. dies steckte dermassen im Bewusstsein der Bevölkerung, dass die Sage umging, zu gewissen Zeiten begegne man auf dem „Schelmenwegli“ einem grossen, hageren Mann, der auf einem Schimmel reite. Sein Kopf aber sei verdreht, so dass er rückwärts schaue. Darauf sitze ein breiter Schlapphut, der mit einer Feder geschmückt sei.

Der Name „Lims“ leitet sich übrigens vom lateinischen „limes“ ab, was Grenze bedeutet.

von der Lims geht das Schelmenwegli
versteckt hinten den Häusern hinauf zum Schloss

auf halben Weg beim hinteren Stadttor

Lilith, die erste Frau Adams

Hier könnt ihr die Legende von Lilith nachlesen

die Erschaffung Liliths
(Kunstwerk von Damaris Tschopp)

Lilith war , wie man sie nannte,
Adams Frau, die Unbekannte.
Sie war zuerst – lief ihm davon,
doch Adam wusste nicht wohin.
So bat er Gott um eine Zweite,
die würdig wär, an seiner Seite.
Gott erfüllte Adams Bitte,
bildete aus seiner Rippe
eine brave Frau, die blieb,
ihn jedoch ins Verderben trieb.
Bestimmt hat Adam sich gegrämt.
Hätte er sich nicht geschämt
und wäre Lilith hinterher,
wär er vielleicht heut glücklicher

Schreibanregung/Profisportler

Beitrag zur heutigen Schreibanregung

Nenne die Profisportler, die du am meisten respektierst. Warum gerade diese?

Mark ist mein Profisportler
https://www.swissultra.ch/de/blog-mark-hohe-dorst

Er absolviert momentan 20 Triathlons  innerhalb von 30 Tagen und ruht sich jede Nacht bei uns aus. Ich treffe ihn meistens am morgen früh beim Frühstück.

Trotz der grossen körperlichen und mentalen Herausforderung ist er immer gut gelaunt und hat Zeit für einen kurzen Schwatz. Er vergisst nie, danke für die Wäsche etc. zu sagen.

Sportler unterstützen einander, so gut sie können. Mark erzählt mir, dass es unter ihnen wie in einer Familie zu und her geht. Das finde ich schön.
Was mich aber besonders beeindruckt ist sein starker Wille durchzuhalten, bei Wind und Wetter, extremer Hitze und Müdigkeit  Ich glaube, keine noch so widerlichen Umstände würden ihn umhauen
Von seiner Willensstärke würde ich mir gerne ein Stück abschneiden 🤪

Sieben Seesterne

Eine Gutenachtgeschichte für meinen Enkel Simon. Ihm zu Ehren beginnen alle Worte mit „s“. Allerdings ist es fraglich, ob er nach all diesen Ereignissen noch schlafen kann….🥴

„Sali Simon, schon Sonntag!
So schön – schulfrei!
Schule sicher streng.
Sonntag schlafen, schonen, spazieren…

Sag, scheint Sonne?“
„Sie scheint! Sehr schwül sogar!“
„So, so. Simon sicher schlapp.
Schweissgebadet, stimmts?“
„Stimmt.“
„Sonnenschirm spannen? Sonnenbaden?
Schattenspiele spielen, sowie See schwimmen?
Sicher sehr sauber!“

Stunden später schwimmt Simon.
samt Schwimmflügel.
Sichtlich sorglos.

„Scheisse!“
„Simon, sowas sagt….
„Schiff sinkt! Schau selbst!
Starker Strudel, so schlimm!
Schnell!
Sofort SOS schreien!“
„Shit! Straße Stau!
Sonntagsfahrer stopfen Strasse!
Schande!“

„Seeretter sind spät, saperlot!“
„Schiff sinkt senkrecht
Sonne auch! (sowieso)
Schwarzer Sonntag
Seeleute sterben ☹
Schade.“

Spaziergänger schluchzen.
Sie schauen später Sonntagszeitung:
Schiff sank, sieben Seeleute starben.
Simon schweigt.
Sicher schmerzt seine Seele.
Schreckliches Schiffsunglück!


„Schlaf schön, Simon.
Schon scheinen Sterne, 
sie schimmern schneeweiss – sieben Seesterne.“