Beitrag zur Mitmachaktion von Eva DeinPoet
So!
Es ist!
Und nicht anders!
Ohne Wenn und Aber!
Basta!

vom Leben berührt – Gedichte und Geschichten
I kämpfe um mis Läbe
um mini Läbesluscht
dass s’Härz nid bricht, es pochet
so luut i miner Bruscht
Schwär isch jede Schnuuf
und s’tuet so weh, wohi
min liebe Götz bisch gange?
Wie chan i ohni di?
I kämpfe mit de Träne
demit, dich so lo go
mit all de ville Froge
mit dem, was zrugg hesch glo
D‘Zyt heilt alli Wunde
wer weiss – so isch’s villicht
doch kämpf i no ums Läbe
und dass mis Härz nid bricht

Ich hab davon geträumt
wohl hundertmal und mehr
ein Tag in tausend Jahren
und wie schön er wär
Es zogen viele Jahre
Tag für Tag ins Land
und ohne dass mein Traum
ins wahre Leben fand
Doch hab ich unerwartet
den Tag nun doch gesehn
Nur ist's, dass ich jetzt denke
er wär im Traum geschehn
Zu weit scheint jener Morgen
zu fern der Augenblick
den ich so sehr ersehnte
denk ich daran zurück
So bleiben manche Träume
wohl immer was sie sind
hältst du sie auch in Händen
wie Blätter sind's im Wind

Dein Abschiedswort
es redet fort
für immer
und in allem Schmerz
ist es mein Trost
und ist mein Hort

Als hättest du gewusst, dass uns ein schwerer Abschied bevorsteht,
sagtest du mir diese allversöhnende Liebesworte:
"Ich habe einen Kreis gesehen
und in dem Kreis sah ich deine und meine Hand"
Unfassbar
Der Tod
Wo bist du?
Mensch - der du warst?
Wo?

Beitrag zur Mitmachaktion von Eva DeinPoet
Was?
Gute Frage!
Fragen hilft allenthalben
um weiter zu kommen
wohin?
Frau Blank - sie war viel zu schlank
sie nahm nur Wasser und trank
vier Liter am Tage
da war’s keine Frage
nach Wochen war sie schwer krank
Man stellte sie auf die Waage
12 Kilo ! Bringt eine Trage
Sie lag ohne Wank
doch Gott - ihm sei dank
fand jemand noch Schokolade
Man rief auch sogleich Doktor Frank
der kam ganz schnell um den Rank
und hörte - wie schade
die Totenklage
Das wars dann wohl, liebe Frau Blank
Die Zeit vergeht
von Stunde zu Stund
Der Zeiger dreht
und tut sie kund
Wir schaffen und leben
darinnen und weben
und hoffen, wir kommen
nicht allzu daneben
Mal scheint sie uns kurz
und dann viel zu lange
Manch einer kommt
mit der Zeit nicht zu Gange
Doch alles geschieht
Gefreutes und Leides
in dieser Zeit
Sie gibt und nimmt Beides
Bald drängt sie uns weiter
bleibt niemals stehn
auch wenn uns nichts daran liegt
mit ihr zu gehn
Und doch hat die Zeit weder
Anfang noch Ende
Die Uhr geht im Kreise
Alles ist Wende
Vom Gestern zum Morgen
die Zeit ist nur Schein
s'ist alles geborgen
im ewigen Sein

Happy new Year
Wenn Glocken läuten zur Altjahrsnacht
ergreift mich das Wunder erneut
als würde stehen vor ihrem Spiel
die Zeit und die ganze Welt
Ihr Klang trägt mich wie auf Flügeln davon
es kehren die Tage zurück
die Glocken im Turme jubeln im Chor
vor Dankbarkeit, Freude und Glück
Und war es auch schwer, der Klang umhüllt
den Schmerz und so manches Leid
Friede umgibt mich in fröstelnder Nacht
gleich wie ein wärmendes Kleid
Und dann wird es still….bum …bum… bum…
Mein Herz schlägt mit – mit dem Schlag an der Uhr
die Sterne ziehen dahin
sie kommen mit in ein neues Jahr
sag Gott, wo führt es uns hin?
Vom Turme kommt schon die Antwort herab
begleitet von hellem Klang
die Glocken verkünden das treue Wort
ich gehe den Weg dir voran
Ein Weilchen bleib ich beim Turme noch stehn
schau hoch zu dem Sternenmeer
dort ist bewahrt was jemals geschehn
und das, was noch sein wird viel mehr

Ich wünsche euch von Herzen
ein gesegnetes und glückliches neues Jahr
Was hesch ächt no dänkt
die letschte Sekunde
im letschte Momänt
uf dr Ärde unde?
Du hesch di so gfreut,
dass es dir besser goht
i ghör di s'no säge
und jetzt bisch tot
Wiit wäg han i s'Gfühl,
bisch wiit wiit furt
Weisch ächt und gspürsch
wie's mer Kehle zueschnüert?
Wie weh, dass mer‘s tuet
dass du bisch gange
und wie schwer all das wiegt
wo isch bliibe hange?
Weisch du, wie sehr
i di all Tag vermisse
und wie mi de Schmärz mängisch
fasch wett verrisse
Chumm doch chli nöcher
i wünscht i mir so
dass i chönnti gspüre
bisch no es wie do
Du würdisch mi gseh,
und würdsch di verbinde
mit mir liebä Götz
en Wäg zu mir finde
I wünschti mir
I chönnti dir säge
wie leid mer alls tuet
und wie gern würdi di
nomol träffe,
gäll, wartisch uf mi

Beitrag zur Mitmachaktion von EvaDeinPoet
Kalt
Die Hände
Die Füsse auch
Aber der Ofen wärmt
Dezembernacht

Bild aus dem Buch: Ein grosser Tag für Vater Martin